Gottfried Seeck
Facharzt für Allgemeinmedizin

Hausbesuche

Nach meiner Auffassung gehören Hausbesuche als wesentlicher Bestandteil in die hausärztliche Praxis.

Das natürlich nur wenn sie sinnvoll und erforderlich sind. Solange ein Patient ohne größeren Aufwand und Mühen in die Praxis kommen kann, ist es in aller Regel sinnvoll, ihn in den Praxisräumlichkeiten zu behandeln.

Meistens sind es ältere oder gebrechliche Patienten bei denen Hausbesuche erforderlich werden, entweder weil der Weg zur Praxis, etwaige Wartezeiten in der Praxis oder andere Umstände es beschwerlich oder fast unmöglich machen, die Praxis aufzusuchen.

Es hat sich bewährt, diese Patienten in einen regelmäßigen Hausbesuchsplan aufzunehmen und entweder jede Woche, alle 2 Wochen oder alle 4 Wochen bzw. einmal im Quartal aufzusuchen, je nach Gesundheits- bzw. Krankheitszustand und Stabilität.

Davon ausgenommen sind notfallmäßige Hausbesuche beispielsweise bei Kollapszuständen, Verdacht auf Herzinfarkt oder Schlaganfall bzw. akut aufgetretenen oder verschlimmerten Schmerzständen und ähnliches. Diese erfolgen ggf. unmittelbar, ggf. auch während der Sprechzeiten. Ist eine solche Soforthilfe aus irgend einem Grund aktuell nicht möglich, werden wir ggf. Hilfe von dritter Seite (z.B. Notarzt oder RTW usw.) für Sie veranlassen.

 

 

Hausarztwechsel

Sollten Sie beabsichtigen, Ihren Hausarzt zu wechseln, so müssen wir uns unbedingt kennen lernen. Ich kann nicht Ihr Hausarzt sein, ohne zu wissen, mit wem ich es zu tun habe. Vereinbaren Sie bitte einen Termin, zu dem Sie alle Unterlagen mitbringen, die Ihnen über frühere Krankenhausaufenthalte, Operationen, auffällige Laborwerte oder Facharztberichte usw. zur Hand sind bzw. vorliegen. Wir werden uns ggf. mit Ihrem Einverständnis entsprechende Kopien machen. Einen solchen Termin vereinbaren Sie bitte auch, wenn Sie keineswegs sicher sind, ob Sie Ihren Hausarzt wechseln wollen. Haben Sie mich erst einmal kennen gelernt, können Sie dann immer noch in aller Ruhe entscheiden und abwägen.

In Vorbereitung auf einen solchen Termin hat es sich bewährt, zunächst einmal ein sog. großes Labor und ein Ruhe-EKG durchzuführen, um zunächst einen Überblick über den Zustand Ihrer inneren Organe zu gewinnen. Liegen Ihnen Laborwerte oder ein EKG aus den letzten 8 Wochen vor, so können Sie diese alternativ zum Termin mitbringen. Anhand der von Ihnen geschilderten Beschwerden, der Befunde usw. werde ich dann entscheiden ob ergänzende Untersuchungen (z.B. Echo, Sono, LZ-EKG, LZ-RR usw.) erforderlich sind, um den aktuellen IST-Zustand zu erfassen.

Es werden dann sämtliche chronischen Diagnosen und Ihre Dauermedikation sowie Ihre Bedarfsmedikation erfasst und ggf. der entsprechende Medikamentenplan erstellt. Danach können Ihnen ggf. auch Rezepte ausgestellt werden ohne mir persönlich zu begegnen. Bei allen Patienten die einer Dauermedikation bedürfen, hat es sich bewährt, den Hausarzt mindestens einmal im Quartal zu treffen. Wie oft Laborkontrollen oder sonstige Kontrollen erforderlich sind, werde ich Ihnen ggf. im Termin darlegen.

 

Zweite Meinung

Immer häufiger trifft man heutzutage auf Patienten, die von ihrem Hausarzt oder einem entsprechenden Facharzt dazu ermuntert wurden sich dieser oder jener Operation oder diesem oder jenem Eingriff zu unterziehen und die aus irgend einer Verunsicherung heraus - sei es aus dem Internet (dort wird viel Wahres und viel Halbwahres geschrieben) oder aus den sog. Sozialen Medien heraus (dort wird ebenfalls viel Humbug verzapft) - nach einer zweiten Meinung suchen. Gerne dürfen Sie mich dazu in Anspruch nehmen. Sagen Sie doch offen heraus, dass Sie gar keinen Hausarztwechsel anstreben, sondern nur eine zweite Meinung hören wollen. Letztlich geht es um Sie und um niemanden sonst.

Ich werde Sie nach bestem Wissen und Gewissen beraten. Ich habe viele Jahre in Krankenhäusern gearbeitet und tausende von Patienten gesehen und kennen gelernt. Patienten gehören dann und nur dann in ein Krankenhaus, wenn erwartet werden darf, dass sie besser wieder herauskommen, als sie hineingegangen sind bzw. wenn die Lebenserwartung in einem Krankenhaus höher ist als außerhalb davon. Wenn man diese Regeln beherzigt, wird man selten einen Patienten umsonst ins Krankenhaus schicken. Man läuft auch wenig Gefahr, dass die Patienten (unnötiger Weise) in einem Krankenhaus Schaden nehmen.

 

Schmerzen

Wenn sie ständig oder immer wieder unter gleichen oder ähnlichen Schmerzen zu leiden haben (chronische Schmerzen oder chronischer Schmerz), so ist das etwas völlig anderes, als wenn Ihnen vorübergehend z.B. nach einem entsprechenden Trauma etwas weh tut (akute Schmerzen oder akuter Schmerz). Bei chronischen Schmerzen muss man ein Konzept finden und anwenden welches es dem Patienten ermöglicht mit einem erträglichen Maß oder einer erträglichen Häufigkeit solcher Beschwerden weiter zu leben. Akute Schmerzen bedürfen - insbesondere wenn sie den Rücken oder die Wirbelsäule betreffen - einer raschen und effektiven Behandlung um den Übergang in chronischen Schmerz zu vermeiden. Es gibt verschiedene Ansätze um beiden Situationen zu begegnen. Welches der für Sie geeignete Weg sein kann, Schmerztabletten, Spritzen oder gar Infusionen und / oder Krankengymnastik usw. werde ich Ihnen bei entsprechendem Bedarf gerne erläutern. Wenn Sie keine Angst vor Spritzen oder Infusionen haben, sind Sie bei mir in der Regel richtig. Es gibt allerdings auch hocheffektive Mittel, die keinen Einstich erforderlich machen.


Trichterbrust

Die sogenannte Trichterbrust ist eine seltene Erkrankung aber die häufigste Fehlbildung der Brustwand. Etwa jedes 350. Kind wird mit einer Trichterbrust geboren. Die meisten Patienten bedürfen keiner Behandlung. Ein geringer Teil der Patienten (ca. 3 %) wird operiert und ein Teil der Patienten therapiert sich selbst mit einer Saugglocke nach Eckart Klobe. Wenn Sie für sich oder für Ihr Kind an einer solchen Therapie interessiert sind, lesen Sie sich bitte die nachfolgende Schrift durch. Sollten Sie weiterhin Interesse haben, vereinbaren Sie bitte einen Termin.

Trichterbrust Information und Aufklärungsbogen.pdf


 




Bedienungsanleitungen

Bestandsverzeichnis GJS-0001 GJS-0002 GJS-0003 GJS-0004 GJS-0005 GJS-0006 GJS-0007 GJS-0008 GJS-0009 GJS-0010 GJS-0011 GJS-0012 GJS-0012 GJS-0013 GJS-0014 GJS-0015 GJS-0016 GJS-0016 GJS-0016 GJS-0017 GJS-0018 GJS-0019 GJS-0020 GJS-0021 GJS-0022 GJS-0023 GJS-0024 GJS-0025 GJS-0026 GJS-0027 GJS-0027 GJS-0028 GJS-0029 GJS-0030 GJS-0030 GJS-0030 GJS-0031 GJS-0031 GJS-0031 GJS-0032 GJS-0032 GJS-0033 GJS-0033 

Andere Anleitungen

Präanalytik-20211027